oneLearning
Wissensbeitrag

Schulungsverwaltung in regulierten Umgebungen

In den meisten Unternehmen ist das Ziel der Schulungsverwaltung einfach: Alle absolvieren rechtzeitig, was verpflichtend ist — und das lässt sich im Nachhinein belegen.

In der Pharmaindustrie, der Medizintechnikfertigung und anderen regulierten Branchen braucht es mehr. Dort ist Schulung eine Frage der Qualitätssicherung: Ein Auditor kann jederzeit fragen, ob die Person, die eine Tätigkeit ausgeführt hat, dazu berechtigt war — und das muss beweisbar sein, auch Jahre später.

Was bedeutet „regulierte Umgebung“?

GxP ist ein Sammelbegriff für die „Good Practice“-Regelwerke. GMP (Good Manufacturing Practice) betrifft die Produktion, GDP (Good Distribution Practice) den Großhandelsvertrieb. Gemeinsam ist ihnen: Prozesse müssen dokumentiert, überprüfbar und nachvollziehbar betrieben werden — und das gilt auch für Schulungsnachweise.

Für elektronische Systeme setzen zwei Regelwerke den Rahmen: EudraLex Annex 11 in der EU und FDA 21 CFR Part 11 in den USA. Beide definieren, wann ein elektronischer Nachweis und eine elektronische Unterschrift anstelle von Papier akzeptiert werden können.

Was erwartet ein Audit von der Schulungsverwaltung?

Diese Fähigkeiten werden von einem Schulungsverwaltungssystem in regulierten Umgebungen typischerweise erwartet — und auf sie kann oneLearning bei Bedarf vorbereitet werden:

Was wir behaupten — und was nicht

oneLearning beruft sich nicht auf eine offizielle GxP- oder 21-CFR-Part-11-Zertifizierung. Eine Software allein kann eine solche Zertifizierung auch nicht tragen: Compliance entscheidet sich immer in den validierten Prozessen des jeweiligen Unternehmens — die Software ist dabei ein Baustein.

Was wir sachlich festhalten: Das System kann bei Bedarf für einen papierlosen Betrieb vorbereitet werden, der GxP-Anforderungen erfüllt — und es wird in solchen Umgebungen eingesetzt.

Häufige Fragen

Was bedeutet GxP für die Schulungsverwaltung?

GxP ist der Sammelname der „Good Practice“-Regelwerke (GMP, GDP und weitere). Auf die Schulungsverwaltung übertragen heißt das: Jedes Schulungsereignis — Zuweisung, Abschluss, Kenntnisnahme — muss beweisbar, nachvollziehbar und auditierbar sein.

Kann das papierbasierte Schulungsbuch ersetzt werden?

Ja, wenn der elektronische Nachweis auditierbar ist: mit Zeitstempel, personengebundener Unterschrift und vollständigem Audit-Trail. oneLearning kann auf diese Betriebsart vorbereitet werden und wird so eingesetzt — papierlos.

Was ist der Unterschied zwischen Schulungsabschluss und Qualifikation?

Der Abschluss dokumentiert, dass jemand eine Schulung absolviert hat. Die Qualifikation dokumentiert, dass die Person dadurch berechtigt ist, eine Tätigkeit auszuführen — typischerweise mit Ablaufdatum und Requalifizierungspflicht. Im Audit ist Letzteres die Schlüsselfrage.

Braucht es ein eigenes System für den regulierten Betrieb?

Nein. Es ist dasselbe oneLearning, tiefer konfiguriert: mit Versionierung, Unterschriften und Qualifikationen. Der Betrieb ändert sich. Das System bleibt.

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